|
Chameko no ichinichi
"Chameko no ichinichi" ist die filmische Umsetzung eines damaligen Hit-Liedes des japanischen Kinderstars Hidehiko Hirei aus dem Jahre 1929. Man könnte fast sagen eine frühe Version eines Musikvideos.
Passend zu den Zeilen des Liedtextes werden die Bilder geliefert und wir begleiten die junge Chameko also durch ihren Tag, während sie uns vorsingt wie sie sich die Zähne putzt oder was sie gern und nicht so gern zum Frühstück isst.
Die Zeichnungen und Animationen sind dabei zum Teil schon fast etwas creepy. Die Proportionen der Figuren stimmen meist nicht, wodurch sie teilweise etwas karikaturistisch aussehen und die Animationen sind wohl eher auf möglichst zweckdienlich, als realistisch ausgelegt. So erscheinen Anziehsachen plötzlich am Körper und Ranzen und Mütze fliegen wie von Geisterhand herbei. Die beste Szene ist aber, als bei einer höflichen Verbeugen Chamekos Oberkörper einfach an der Hüfte abbricht u ... (weiter)
|
|
Colorful
Beruhend auf einem erfolgreichen Roman und mit diversen Preisen ausgezeichnet erzählt "Colorful" die Geschichte einer Seele die eigentlich schon auf dem Weg ins Jenseits war, dann aber eine zweite Chance auf Leben bekommt.
Die Regie hat dabei Keiichi Hara übernommen, der schon für den tollen "Summer Days with Coo" übernommen hatte und sein Händchen für gefühlvolle Dramen unter Beweis stellte. Und wer Coo kennt, der hat auch schon einen ganz guten Ausblick auf das was ihn bei "Colorful" erwartet, denn der Film setzt eigentlich ganz gut da an wo Coo mit der Beziehung seines jungen Helden und einem Mädchen aus seiner Schule aufhörte. Nur dieses Mal ist kein süßes Fantasie-Wesen da, das das menschliche Drama kompensieren könnte.
So findet sich also unser unbekannter Seelen-Protagonist, der mit seinem sprachlosen und verwirrtem Blanko-Start in den Film genau da steht wo wir als Zuschauer auch, alsbald im fremden K&ou ... (weiter)
|