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Millennium Actress
Von diesem Moment an entführt uns Regisseur Satoshi Kon auf eine Achterbahnfahrt quer durch Zeit und Raum. Durch Erinnerung, Film, Fantasie und Realität. In der Geschichte Chiyokos vermischt sich all das mit einander. Aus ihren vielen Erinnerungsfetzen baut Satoshi Kon die Geschichte um ein junges Mädchen, dass sich in einen unbekannten Revolutionär verliebt, von ihm getrennt wird und daraufhin ihr ganzes Leben nicht aufgibt nach ihm zu suchen. Dabei fällt es dem Zuschauer oftmals schwer zu unterscheiden was er grad sieht. Erinnerungen aus Chiyokos echtem Leben oder an eine ihrer Filmrollen?
"Millennium Actress" ist auf jeden Fall ein Film der die ganze Aufmerksamkeit seines Zuschauers in Anspruch nimmt. Nur mal so nebenbei ankucken ist da quasi unmöglich.
Lässt man sich dann aber wirklich auf den Film ein, dann packt er einen und reißt einen mit in seine fantastische Welt. Ich bin ja jemand der schon mal schnell nach dem Timer sch ... (weiter)
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Brodelnder Kopf
*lol*
Also eigentlich ist die Geschichte ja nicht zum lachen, aber diese wunderbare Darstellung diese ernsten Problems ist einfach herrlich. Wer kennt das nicht, wenn einem alles sinnlos erscheint und die Frage nach dem Wieso und Warum erdrückend schwer werden. Eine befriedigende Antwort auf eben selbige zu finden ist meistens einfach unmöglich. Man verdrängt sie einfach und macht weiter mit dem Weitermachen, bis sie einen wieder einholen.
Hier kommt jetzt eine Entscheidende stelle in der Geschichte die ich nicht so recht deuten kann, und zwar das Programm das der Wahnsinn mitbringt. Die offensichtliche Deutung wäre das der Mann über den Fragen verzweifelt und verrückt wird. Doch sieht man genau hin entdeckt man das das Programm das der Wahnsinn da mitgebracht hat eventuell Liebe ist und das eben die Liebe die Erklärung und den Ausweg aus den quälenden Fragen liefert. Soll jeder der den Manga liest für sich selbst deuten wie da ... (weiter)
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