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Die Tänzerin
In seiner Kurzgeschichte "Die Tänzerin" verarbeitet Mori Ogai seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse während seiner Studienzeit in Deutschland.
Wie auch seine Figur Ota, interessierte sich auch Mori stark für die Geschichte und Literatur des Westens und auch Mori begann eine Affäre mit einer deutschen, die dann an seiner Rückkehr in die Heimat zerbrach, wenn wohl auch nicht ganz so tragisch wie er es seine Figuren erleben lässt.
Mit diesem und seinen anderen Werken gilt Ogai als einer der Begründer der modernen japanischen Literatur. Mit "Die Tänzerin" veröffentlichte er die erste Geschichte die aus der Ich-Perspektive erzählt wurde. Eine Stilrichtung die sich in Folge großer Beliebtheit in Japan erfreute und lange Zeit dominierte.
Doch kommen wir zur Geschichte selbst.
Sie ist eine klassische, tragische Liebesgeschichte.
Zwei junge Leute, angefeindet von ihrem Umfeld, schlagen sich unt ... (weiter)
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Der Mann mit der Todeskralle
"Der Mann mit der Todeskralle", oder "Enter the Dragon" wie er im Original heißt, ist sicherlich Bruce Lees berühmtester Film, leider aber auch sein letzter der vor seinem frühen Tod fertig gedreht wurde.
Auch deshalb ist er inzwischen längst ein absolutes Kultobjekt und für viele Fans eigentlich über jede Kritik erhaben. Nichts desto trotz muss man, wenn man ihn mit halbwegs nüchternen Augen betrachtet zugeben das er rein als Film sicherlich nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist.
Die Geschichte, die sich erst einmal viel Zeit nimmt um die drei wichtigen Figuren und ihre Motivation in Rückblenden vorzustellen, ist doch ziemlich dünn und dürftig. Darf Lee in der Anfangszeit noch etwas Kampfkunst-Philosophie verbreiten in dem er z. B. einen Schüler unterrichtet oder einen allzu aggressiven Kämpfer auf dem Boot zur Insel eine kleine Lektion erteilt (hier wird eine berühmte Kampfkunst Geschichte aufgegriffen), s ... (weiter)
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