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Mabo no Kinoshita Tokichiro
Zwei Jahre nach Mabos erstem Abenteuer bei den Olympischen Spielen sehen wir ihn nun hier in einem knapp 6minütigem Film wieder, über dessen Herkunft nicht mehr bekannt ist als wie bei seinem Vorgänger.
Vermuten lässt sich allerdings auf Grundlage derselben Hauptfigur und Ähnlichkeiten im Stil, das wohl zumindest ein Teil des gleichen Teams auch hier wieder beteiligt war.
Allerdings ist "Mabo no Kinoshita Tokichiro" seinem Vorgänger in allen Belangen deutlich überlegen und besonders die Geschichte, die erst ganz historisch beginnt, dann einen doch etwas absurden verlauf vernimmt, um dann in einem gelungen Schlusstwist aufgelöst zu werden, ist doch recht unterhaltsam und ein nettes Spiel mit der Erwatung des Zuschauers.
Und auch die Zeichnungen und Animationen haben sich deutlich verbessert.
Zwar sind die Figuren immer noch recht einfach, aber die Hintergründe ganz hübsch und die, oft auch noch sehr schematisc ... (weiter)
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Kobu-tori
Chuzo Aoji und Yasuji Murata, das sind zwei Namen die einen bei der Frühgeschichte der Animes des Öfteren über den Weg laufen.
"Kobu-tori" ist eines ihrer vielen Werke aus den späten 20ern und frühen 30ern.
Erzählt wird eine ziemlich simple Geschichte, wie sie in einer recht ähnliche Form in den meisten Sagen- und Märchenwelten der verschiedensten Kulturen anzutreffen ist.
Zwei Brüder, der eine fleißig der andere faul, dem fleißigen passiert etwas gutes und der faule will auch etwas von diesem Glück abhaben, wird dafür aber bestraft, weil er es eben nicht verdient hat.
So weit, so simpel, sowohl in der Moral als auch der Erzählweise in guter alter Texttafeltradition.
Für immerhin stolze 10 Minuten Lauflänge reicht das alle mal.
Was mich an "Kobu-tori" wirklich überrascht hat waren dann eher die überraschend guten Animationen.
Sind die Zeic ... (weiter)
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