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Tsumiki no ie
Bereits mit seinem im Internet veröffentlichten Aru Tabibito no Nikki konnte Kunio Kato für aufsehen sorgen und mit "Tsumiki no Ie" hat er es nun endgültig geschafft sich einen Namen zu machen und dabei keinen geringeren Preis als den Oscar (Kategorie "Bester animierter Kurzfilm") zu gewinnen.
Erneut erzählt er eine surrealistisch angehauchte Geschichte, dieses mal über einen alten Mann in einer überfluteten Stadt, der in einem Turm wohnt den er, um der Flut zu entkommen, beständig um neue Stockwerke ergänzt.
Die Symbolik ist dabei dieses mal recht schlüssig. Der Turm als Leben, immer um neuen Räume erweitert die neue Erinnerungen beinhalten und in die der alte Mann schließlich eintaucht, um so weiter hinunter um so weiter in seinem Leben zurück. Von der Krankheit/Tod seiner Frau, über Besuche der Kinder und Enkel, zur Hochzeit der Tochter, bis hin zu ihm und seiner Frau als Kinder und wie sie als frisch ve ... (weiter)
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Der Wanderer im Eis
Die Begegnung von Mensch und Natur ist eines der immer wiederkehrenden Motive im Schaffen von Jiro Taniguchi, einem der (vor allem auch im Westen) meist geachteten Mangakas der Gegenwart.
In diesem Sammelband sind sechs Kurzgeschichten von ihm vereint die sich alle in irgendeiner Form mit der Konfrontation von Mensch und Natur beschäftigen und davon wie schön aber auch wie gefährlich diese oftmals sind.
Während sich die ersten drei dabei direkt mit einem Kampf zwischen den Menschen und den Kräften der Natur, sowohl in Form des Wetters als auch gefährlicher Tiere, beschäftigen erzählen die letzten drei eher von Momenten der besonders tiefen Auseinandersetzung der Figuren mit sich selbst und ihrer Umwelt.
Die ersten drei sind dabei fast schon klassische Abenteuergeschichten und nicht umsonst gönnt Taniguchi keinem geringeren als einem der vielleicht berühmtesten Abenteuerautoren, Jack London, die Hauptrolle gleich in ... (weiter)
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