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Scar
"Scar", das sind fünf Kurzgeschichten der koreanischen Zeichnerin Ko Ya-Seong, die sich alle um die Geheimnisse einer Person drehen und neben Fantasy hauptsächlich auf düstere Romantik bauen, gern auch mit homosexuellem Einschlag.
Leider muss ich sagen das die meisten Geschichten zwar durchaus interessant anfangen, aber immer wieder ziemlich durchschaubar und einfallslos in einem Ende münden das meist ziemlich kitschig ist und den Ansprüchen des Titels nicht gerecht wird.
Irgendwo fehlt ganz offensichtlich die psychologische Raffinesse uns hier wirklich die "Narben auf den Seelen" glaubhaft und interessant zu schildern, stattdessen verlieren sich die Geschichten in teils albernen Stereotypen und muten teils an wie von einem pubertierendem Shonen-Ai Fangirl erdacht. Nur selten kann sich die Autorin hiervon befreien und mal ein bisschen Selbstironie durchblitzen lassen, wie am Ende der Vogelgeschichte, die das ganze wieder etwas sympathisch macht. S ... (weiter)
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Nothing to Lose
Mit "Nothing to Lose" gab der thailändische Regisseur Danny Pang seinen Soloeinstand, nachdem er bereits mit seinem Zwillingsbruder zusammen das Actiondrama "Bangkok Dangerous" drehte.
Bei seinem ersten alleinigen Film bedient er sich erneut der Außenseiterthematik, die seine Figuren auch erneut ins kriminelle treibt, allerdings auf überraschend witzige weise.
Zwar grundlegend als Drama konzipiert, hat "Nothing to Lose" nämlich den ein oder anderen recht witzigen Moment zu bieten, in denen der Film auch gern mal ins comicartige abgleitet, wenn es z. B. um die Darstellung von Drogenvisionen geht, dem zerstören eines Ferrari oder um eine etwas sehr ausgeschmückte Zeugenaussage.
Diese Momente sind dabei auch die Highlights des Films und zeigen, dass auch in Thailand die Filmindustrie kein Schattendasein mehr führt.
Ansonsten wildert der Film, was seine Motive angeht, sich großzügig im westlichen Kino und macht dara ... (weiter)
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