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Kannagi
Story

Für den Kunstclub seiner Schule, der gern mit verschiedenen Kunstrichtungen experimentiert, soll Jin eine Statue aus Holz schnitzen, wofür ihm sein Freund Daitetsu ein besonders schönes Stück Holz organisiert hat.
Was Jin nicht ahnt, das Stück Holz stammt von einem heiligen Baum der beim Abriss des Kannagi Schreines ganz in der Nähe gefällt wurde.
Als Jin nun die Figur eines jungen Mädchens schnitzt erwacht dieses plötzlich zum Leben und stellt sich als die Schutzgötting Nagi vor, die im Kannagi Schrein verehrt wurde.
Doch wundert sie sich über den Verlust eines Großteils ihrer üblichen Kräfte und als sie schließlich vom Schicksal ihres Schreines erfährt ist sie zu tiefst verletzt.
Kurzerhand nimmt Jin sie bei sich auf und während sie sich gegenüber anderen als Bruder und Schwester ausgeben, hilft Jin Nagi dabei die Gegend rund um den Schrein von Unreinheiten zu säubern, die nun ohne den Schutz des Schreins immer häufiger auftreten.
Doch dabei wird die Situation der beiden immer komplizierter, denn nicht nur Jins Jugendfreundin Tsugumi kommt die plötzlich aufgetauchte Schwester spanisch vor, auch immer mehr weitere Bekannte und Mitschüler erfahren von den beiden und dann ist da auch noch die etwas mysteriöse Zange, die sich schließlich als Nagis Schwester entpuppt, die Besitzt vom Körper einer Mitschülerin ergriffen hat.

Meinung

Diese 14teilige Serie basiert auf einem Manga gleichen Namens, der seit einiger Zeit aufgrund einer Erkrankung der Mangaka auf Eis liegt. (eventuell soll er Juli 2011 fortgesetzt werden)
Warum ich das extra erwähne, nun ich glaube das könnte einer der Gründe für einige Storyprobleme sein, mit denen sich diese Serie meiner Meinung nach rumschlagen muss.
An sich scheint das Grundgerüst der Handlung, magisches Mädchen tritt in Leben von normalem Typen und muss fortan beim im Wohnen + Kindheitsfreundin und einige weitere Girls kommen dazu, geradezu klassisch für eine Love-Comedy. Dazu kommt der übliche Cast an Nebenfiguren, hauptsächlich weitere Mitschüler, die interessanten Stoff für Gags liefern und sogar ein dramatischer Teil rund um die göttliche Schwester und den von ihr besetzten Körper einer Mitschülerin wird angedeutet.
Leider wird sich allerdings im Verlauf der Serie nichts davon wirklich entwickeln.
Weder kommt eine rechte Liebesgeschichte zwischen Jin und einem der Girls in Fahrt, alles bleibt bei harmlosen Eifersuchtsspäßchen und Sticheleien. Noch werden die dramatischen Ansätze der Geschichte weiter ausgelotet. Fragt sich nur warum?
Wollte man den Fokus doch mehr auf den humoristischen Teil legen? Warum dann überhaupt erst solche Ansätze etablieren und nicht gleich auf reine Comedy ala Link Lucky Star setzen?
Meinte man beides zusammen könnte nicht funktionieren? Link Toradora! wäre (neben anderen) ein passender Beweis das doch!
Oder liegt es vielleicht eben genau daran das aufgrund der widrigen Umstände sich die Geschichte im Manga plötzlich nicht weiterentwickeln konnte und man andererseits in der Anime-Serie auch keine eigenen Wege gehen wollte und sich deshalb dafür entschlossen hat einfach alles zu vermeiden was irgendwie zu storyrelevant wäre? Zumindest kann ich mich dieses Eindrucks nicht ganz erwehren. (allerdings, ohne den Manga zu kennen ist das alles nur reine Spekulation)

Nichts desto trotzt funktioniert Kannagi trotzdem noch ganz gut, vor allem als Comedyserie. Wenn man das ständige „auf der Stelle treten“ der Figuren mal außer Acht lässt gibt es jede Menge witzige Situationen, meist aufgrund irgendwelcher Missverständnisse im Bezug auf die Beziehung zwischen Jin und Nagi oder Zange, und auch über diese Love-Comedy Elemente hinaus gibt es eine ordentliche Portion Otaku-Humor, für den sowohl der obligatorische Manga-Fan unter den Klassenkammeraden, als auch die hintertriebene Chefin des Kunstclubs zuständig sind, die einen unheimlichen Faible für niedliche Mädchen zu haben scheint.

Dazu kommt das Kannagi auch optisch eine tolle Figur macht, von den schönen Designs bis hin zu den soliden Animationen die ein gutes Beispiel dafür abgeben was heute auch mit TV-Budget möglich ist.
Also alle Love-Comedy Fans sollten ruhig zugreifen und es bleibt ja noch die Hoffnung, dass sich in eventuell noch folgenden Staffeln auch in Sachen Love & Drama noch etwas mehr tut als bisher.

Screenshots

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 Info
Originaltitel:Kannagi: Crazy Shrine Maidens
Lauflänge:ca. 25 Minuten pro Episode
Episoden:13 (+1 Special)
Jahr:2008
Regie:Yutaka Yamamoto
Online-Filmdatenbank:OFDb

 Bewertung

Grafik:

 7.jpg 7/10

Sound:

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Story:

 7.jpg 7/10

 Gesamt:

  7/10

Aufrufe: 3440
Review by Df3nZ187 (© by Anime-Ronin.de)
Review verlinken: http://www.anime-ronin.de/review-934.htm